
Heidelberger Chlorella Multivitamin Schwangerschaft Kapseln
60 Kapseln · 1 Kapsel pro Tag
Produktbeschreibung
Pränatales Multivitamin mit 5-MTHF, Eisen, Jod, Zink, Vitamin D3 und bioaktiven B-Vitaminformen für eine breite Mikronährstoffbasis.
Einordnung von Nährstoffbalance
Mikronährstoffcoach
Produktcharakter
Das Schwangerschafts-Multivitamin ist gezielt auf eine pränatale Mikronährstoffversorgung ausgerichtet. Prägend sind 800 µg Folat als 5-MTHF, 14 mg Eisen, 150 µg Jod, 10 mg Zink, 25 µg Vitamin D3 sowie bioaktive Formen von B2, B6 und B12. Der Produktcharakter liegt damit in einer umfassenden Schwangerschaftsformel statt in einem normalen Alltags-Multivitamin. Orthomolekular sollten besonders Eisen, Jod, Vitamin D und Folat an individuelle Ernährung, Laborwerte und weitere Prenatal-Präparate angepasst werden, um unnötige Doppelzufuhr zu vermeiden.
Rezeptur & Transparenz
- Zutatenliste vollständig geprüft
- Produktdaten innerhalb des Aktualitätszeitraums geprüft
Zu beachten
- Aktueller produkt- oder chargenbezogener Hinweis vorhanden.
- Mikrokristalline Cellulose ist deklariert.
- Siliciumdioxid ist deklariert.
Datenlage
- Qualitäts-/Laborstatus beruht auf Herstellerangabe
- HPMC/Hydroxypropylmethylcellulose ist deklariert.
Kurzfazit von Nährstoffbalance
Pränatales Multivitamin mit 5-MTHF, Eisen, Jod, Zink, Vitamin D3 und bioaktiven B-Vitaminformen für eine breite Mikronährstoffbasis.
Herstellerangaben und redaktionelle Einordnung von Nährstoffbalance werden getrennt dargestellt. Datenstand: 21.09.2026.
Wirkstoffe & NRV
Wirkstoffe
Zutaten & Zusatzstoffe
Calciumascorbat; Eisen(II)-Gluconat; Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle); Zinkgluconat; Nicotinamid; Vitamin E (gemischte Tocotrienole/Tocopherol-Konzentrat; modifizierte Stärke; Dextrin); Vitamin D3 (modifizierte Stärke; Maltodextrin; pflanzliches Öl (Mais); Saccharose; Antioxidationsmittel: Alpha-Tocopherol, Natriumascorbat; Trennmittel: Siliciumdioxid; Cholecalciferol); D-Calciumpantothenat; Vitamin K2 (Trägerstoffe: mikrokristalline Cellulose; mittelkettige Triglyceride; Vitamin K2 als Menaquinon-7); Pyridoxal-5-Phosphat; Natrium-Riboflavin-5-Phosphat; Thiaminhydrochlorid; Vitamin A (Saccharose; Maisstärke; Verdickungsmittel: Gummi arabicum; Retinylacetat; Antioxidationsmittel: DL-alpha-Tocopherol; Trennmittel: Tricalciumphosphat); (6S)-5-Methyltetrahydrofolsäure-Glucosaminsalz; D-Biotin; Chrom(III)-Chlorid; Kaliumjodid; Natriumselenit; Methylcobalamin.
Verzehrempfehlung & Packung
1 Kapsel täglich. Bei Einnahme von Blutgerinnungshemmern Rücksprache mit dem Arzt halten.
60 Kapseln · 60 Tage
Qualität, Labor & Quellen
Laborstatus: Herstellerangabe
Aktive Folatform 5-MTHF, bioaktive B2-/B6-/B12-Formen, Vitamin K2 MK-7; 800 µg Folat, 14 mg Eisen, 150 µg Jod, 10 mg Zink und 25 µg Vitamin D3 pro Tagesdosis. Enthält HPMC, mikrokristalline Cellulose, Siliciumdioxid und Gummi arabicum als deklarierte Hilfs-/Trägerstoffe.
Produktdaten geprüft am 21.09.2026.
Hinweise
Herstellerhinweis: bei Einnahme von Blutgerinnungshemmern Rücksprache mit dem Arzt halten.
Nährstoffwissen & Referenzwerte
Nährstoffwissen & Referenzwerte
Allgemeine Nährstoffinformationen zur Einordnung der Produktdosierung. Symptome einer Unter- oder Überversorgung sind unspezifisch und ersetzen keine Diagnose.
Vitamin C
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein essentielles wasserlösliches Vitamin. Bei der Einordnung werden physiologische Funktionen, EU-NRV, Sicherheitsbewertung und produktbezogene Dosierung getrennt dargestellt.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion von Blutgefäßen, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch, Haut und Zähnen bei. Es trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und Immunsystems sowie zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Vitamin C trägt außerdem zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und erhöht die Eisenaufnahme.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Ein ausgeprägter Vitamin-C-Mangel kann zu Skorbut führen. Beschrieben sind unter anderem Müdigkeit, Zahnfleischentzündungen, punktförmige Blutungen, erhöhte Kapillarfragilität und verzögerte Wundheilung. Solche Beschwerden sind nicht zur Eigendiagnose geeignet.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Für Vitamin C konnte die EFSA wegen unzureichender Daten keinen UL ableiten. Hohe zusätzliche Zufuhr kann vor allem gastrointestinale Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Blähungen oder Bauchkrämpfe verursachen. Bei sehr hohen Mengen sind individuelle Risikofaktoren zu berücksichtigen.
Besondere Hinweise
Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Versorgung besteht unter anderem bei sehr einseitiger Ernährung, Malabsorption und bei Rauchern bzw. starker Passivrauchexposition. Bei Hämochromatose ist wegen der gesteigerten Nicht-Häm-Eisenaufnahme bei hochdosiertem Vitamin C besondere Vorsicht sinnvoll.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Vitamin C kann die Nicht-Häm-Eisenaufnahme erhöhen. Hochdosierte Supplementierung bei Hämochromatose nur nach fachlicher Rücksprache. Während Chemo- oder Strahlentherapie sollte eine hochdosierte antioxidative Supplementierung mit dem Behandlungsteam abgestimmt werden.
Vitamin B6
Vitamin A
Vitamin D3
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und zugleich Vorläufer hormonell aktiver Metaboliten. Für die Einordnung von Supplementen werden Produktdosis, Einnahmeintervall, Gesamtzufuhr, 25-OH-Vitamin-D-Status und die Sicherheitsgrenzen getrennt betrachtet.
Funktionen
EU-zugelassene Funktionen umfassen unter anderem: Vitamin D trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium und Phosphor, zu einem normalen Calciumspiegel im Blut, zur Erhaltung normaler Knochen, Zähne und Muskelfunktion sowie zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin D hat außerdem eine Funktion bei der Zellteilung.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung ist nicht anhand einzelner unspezifischer Beschwerden zuverlässig erkennbar. Für die individuelle Einordnung ist der 25-OH-Vitamin-D-Status zusammen mit Exposition, Ernährung und Supplementzufuhr aussagekräftiger als Symptome allein.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Eine über längere Zeit deutlich zu hohe Vitamin-D-Zufuhr kann zu Hyperkalzämie und Hyperkalziurie führen und dadurch unter anderem Nieren und andere Organsysteme belasten. Upper Intake Levels sind Sicherheitsgrenzen für die langfristige Zufuhr und keine optimalen Zielwerte.
Besondere Hinweise
Besondere Vorsicht ist unter anderem bei Erkrankungen oder Therapien geboten, die den Calciumstoffwechsel oder die Nierenfunktion beeinflussen. Hohe Dosierungen sollten nicht allein aus allgemeinen Zielwerten abgeleitet werden.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Vitamin D kann mit bestimmten Arzneimitteln interagieren; relevant sind unter anderem Medikamente, die Calcium- oder Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen. Bei längerfristig höherer Dosierung sollte die individuelle Medikation berücksichtigt werden.
Vitamin K2
Vitamin K2 gehört zur Vitamin-K-Familie und umfasst verschiedene Menaquinone wie MK-4 und MK-7. In Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig MK-7 eingesetzt. K1 und K2 sollten fachlich nicht pauschal gleichgesetzt werden, auch wenn die zugelassenen Vitamin-K-Funktionen für Vitamin K insgesamt gelten.
Funktionen
EU-zugelassene Funktionen: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen bei.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Ein unzureichender Vitamin-K-Status kann die Vitamin-K-abhängige Blutgerinnung beeinträchtigen. Eine individuelle Bewertung sollte nicht allein aus unspezifischen Beschwerden abgeleitet werden.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Für Vitamin K wurde wegen unzureichender Daten und der vergleichsweise geringen beobachteten Toxizität kein numerischer US-UL festgelegt. Das ist nicht gleichbedeutend mit einer unbegrenzt sicheren Dosierung, insbesondere nicht bei relevanter Medikation.
Besondere Hinweise
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Personen erforderlich, die Vitamin-K-antagonistische Gerinnungshemmer einnehmen. In diesem Kontext ist eine eigenständige Veränderung der Vitamin-K-Zufuhr nicht sinnvoll.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Vitamin K kann mit Vitamin-K-Antagonisten wie Warfarin, Phenprocoumon und ähnlichen Antikoagulanzien klinisch relevant interagieren. Unter einer solchen Therapie sollte die Vitamin-K-Zufuhr nur in Abstimmung mit der behandelnden medizinischen Stelle verändert werden.
Zink
Zink ist ein essentielles Spurenelement. Bei der Bewertung werden EU-NRV, Gesamtzufuhr, Produktdosis und Wechselwirkungen – insbesondere mit Kupfer und Arzneimitteln – getrennt betrachtet.
Funktionen
EU-zugelassene Health-Claim-Funktionen umfassen unter anderem: Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems, zu normaler kognitiver Funktion, zu normaler DNA-Synthese, normaler Fruchtbarkeit und Reproduktion sowie zu einem normalen Säure-Basen- und Kohlenhydratstoffwechsel bei. Zink trägt zur Erhaltung normaler Knochen, Haare, Nägel, Haut und Sehkraft bei, schützt Zellen vor oxidativem Stress und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Zinkmangel kann unter anderem mit Appetitverlust, beeinträchtigtem Geschmacks- und Geruchssinn, verzögerter Wundheilung, Haarausfall, Wachstumsstörungen und erhöhter Infektanfälligkeit einhergehen. Die Symptome sind unspezifisch und erlauben keine Eigendiagnose.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Zu hohe Zinkzufuhr kann Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und gastrointestinale Beschwerden verursachen. Chronisch hohe Mengen können die Kupferaufnahme hemmen und dadurch einen Kupfermangel begünstigen. Der europäische EFSA/SCF-UL für Erwachsene liegt bei 25 mg Zink pro Tag aus der Gesamtzufuhr.
Besondere Hinweise
Ein erhöhtes Risiko für unzureichende Zinkversorgung besteht unter anderem bei bestimmten gastrointestinalen Erkrankungen oder nach bariatrischer Operation, bei stark pflanzenbasierter Ernährung mit geringer Zinkbioverfügbarkeit, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei chronisch hohem Alkoholkonsum.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Zink kann die Aufnahme von Chinolon- und Tetracyclin-Antibiotika sowie von Penicillamin vermindern; Einnahmeabstände sind zu beachten. Thiazid-Diuretika können die Zinkausscheidung erhöhen. Langfristig hohe Zinkzufuhr kann die Kupferaufnahme reduzieren.
Selen
Selen ist ein essenzielles Spurenelement. Bei der Einordnung werden Produktdosierung, Selenform, Referenzwerte und die Gesamtzufuhr getrennt betrachtet.
Funktionen
Selen ist Bestandteil verschiedener Selenoproteine und spielt unter anderem eine Rolle bei antioxidativen Schutzsystemen, der Schilddrüsenhormon-Stoffwechselregulation und normalen Funktionen des Immunsystems.
Mögliche Hinweise bei Unterversorgung
Eine unzureichende Selenversorgung kann verschiedene selenabhängige Enzymsysteme beeinträchtigen. Beschwerden sind unspezifisch; für eine individuelle Beurteilung sind Ernährung, Supplementzufuhr und gegebenenfalls Laborparameter gemeinsam zu betrachten.
Bei hoher Zufuhr zu beachten
Chronisch hohe Selenzufuhr kann zu Selenose führen. Beschrieben sind unter anderem Veränderungen an Haaren und Nägeln, metallischer Geschmack, knoblauchartiger Atem sowie gastrointestinale und neurologische Beschwerden.
Besondere Hinweise
Der Ausgangsstatus ist für die Interpretation von Selenstudien besonders relevant. Eine hohe zusätzliche Zufuhr ist bei bereits guter Versorgung nicht automatisch vorteilhaft.
Wechselwirkungen / Vorsicht
Bei hoch dosierter längerfristiger Einnahme sollte die Gesamtzufuhr aus Ernährung und Supplementen berücksichtigt werden. Individuelle medizinische Situationen und Arzneimitteltherapien können eine gesonderte Bewertung erfordern.
Die Informationen dienen der sachlichen Einordnung von Produkt- und Nährstoffdaten. Sie ersetzen keine medizinische Diagnose oder individuelle Therapieempfehlung.